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Bevor wir uns den Vor- und Nachteilen von IPTV widmen, ist es wichtig, einmal kurz und knapp zu erklären, worum es dabei eigentlich geht: IPTV steht für Internet Protocol Television, was so viel wie Fernsehen per Internetprotokoll bedeutet. Anders als beim klassischen TV werden die Inhalte nicht per DVB-T2, Kabel oder Satellit empfangen, sondern über ein IP-Netzwerk – ähnlich wie beim VoIP (Voice over IP), also dem Telefonieren über das Internet.
Jedoch bedeutet Fernsehen über das Internet nicht automatisch die Nutzung von IPTV. Ein IPTV-Paket können Sie in der Regel bei Ihrem Internetprovider dazubuchen, sobald Sie einen Breitbandanschluss buchen. Bekannte Anbieter hierfür sind neben der Telekom auch Vodafone oder 1&1. Es gibt jedoch auch spezialisierte Anbieter wie Zattoo oder Joyn, die unabhängig von Internetanschlüssen IPTV anbieten und es über den Browser oder in einer App streamen.
Das Thema Legalität von IPTV haben wir bereits in einem anderen Blogbeitrag ausführlich geklärt. Generell gilt jedoch, dass IPTV absolut legal ist und Sie sich durch diese Art des Fernsehens nicht strafbar machen. Leider gibt es jedoch auch Anbieter, die illegal funktionieren, meist kostenfrei oder sehr günstig. Diese verfügen nicht über die notwendigen Distributionsrechte in Deutschland und umgehen das Geoblocking. Nutzen Sie – auch wenn unwissentlich – illegale Angebote, müssen Sie mit einem Bußgeld rechnen. Wenn Sie unsicher sind, ob ein Anbieter seriös ist, werfen Sie einen Blick ins Impressum der Website, um den Standort zu überprüfen.
IPTV-Vorteile
Bei der Bewertung von IPTV ist es essenziell, sowohl die Vorteile als auch mögliche Nachteile zu berücksichtigen. In diesem Abschnitt beleuchten wir zwei Aspekte – den hohen Datenverbrauch und die Abhängigkeit vom IPTV-Angebot –, um Ihnen eine umfassende Grundlage für Ihre Entscheidung zur Nutzung von IPTV zu bieten.
Das Streamen von Medien über IPTV belastet zwangsläufig die Internetleitung, da die Daten darüber übertragen werden. Um Sendungen in Full HD (1080p) anzusehen, benötigen Sie mindestens eine Datenübertragungsrate von 16 MBit/s. Bei der Übertragung von Ultra HD-Medien sind sogar mindestens 25 MBit/s erforderlich. Netflix und Disney+ setzen explizit 25 MBit/s als Untergrenze an, während Amazon sich mit 15 MBit/s zufriedengibt. Falls Sie unsicher über Ihre Datenübertragungsrate sind, können Sie dies einfach mit einem IPTV-Speedtest auf der Seite von IPTV-Anbieter.info herausfinden.
Anmerkung: Die Abkürzungen „MBit/s“ und „MB/s“ bedeuten nicht dasselbe. MBit/s steht für „Megabits pro Sekunde“ (also Megabit pro Sekunde) und entspricht MBps. Es gibt Auskunft über die Geschwindigkeit bei einem Datentransfer. MB/s hingegen steht für „Megabytes pro Sekunde“, wobei 1 MB/s 1024 × 1024 Bytes/Sekunde entspricht.
Für die Nutzung von IPTV ist nicht nur ein IPTV-Angebot, sondern auch ein VDSL- oder DSL-Anschluss vom gleichen Provider erforderlich. Seit 2018 gibt es jedoch einige Ausnahmen, sodass Sie nicht zwingend denselben Anbieter für beides benötigen. Vodafones GigaTV lässt sich beispielsweise mit jedem Internetanbieter buchen. Die Deutsche Telekom bietet Magenta TV als OTT-Version per App an, allerdings mit eingeschränkten Funktionen. Neben dem IPTV-Angebot muss überprüft werden, ob an Ihrer Adresse ausreichend Breitband-Internet zur Verfügung steht.
Um IPTV effizient und qualitativ hochwertig zu nutzen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Einige dieser Voraussetzungen wurden bereits in den vorherigen Abschnitten genannt, doch hier fassen wir alle Anforderungen für IPTV zusammen und gehen genauer auf sie ein.
Für IPTV benötigen Sie:
Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllt haben, steht Ihrem IPTV-Vergnügen nichts im Wege! Besonders wichtig ist der Punkt der Datenübertragungsrate: Möchten Sie Medien in Full HD (1920 × 1080 Pixel) anschauen, benötigen Sie mindestens 16 MBit/s. Für die Wiedergabe von Ultra HD, also mindestens in 4K (meistens 3840 × 2160 Pixel), sind 25 MBit/s erforderlich. Diese Datenübertragungsrate wird auch von den meisten Streamingdiensten wie Netflix und Disney+ für 4K-Inhalte empfohlen. Amazon hingegen empfiehlt für 4K-Medien nur mindestens 15 MBit/s. Falls Sie sich bezüglich Ihrer Datenübertragungsrate unsicher sind, können Sie ganz einfach einen kostenlosen IPTV-Speedtest durchführen.
Angesichts der stetigen Verbesserung des Internetausbaus und der fortschreitenden Digitalisierung ist IPTV zweifellos als die Zukunft des Fernsehens anzusehen. Wenn man die oben genannten Vorteile gegenüber den Nachteilen abwägt, überwiegen die Vorteile eindeutig.
Bei IPTV stehen vor allem Features wie interaktives Fernsehen – die Teilnahme beispielsweise an Quiz-Shows über die Fernbedienung – im Vordergrund, was in Zukunft sehr interessant werden könnte. Sobald sich diese Technologie in Deutschland etabliert hat und die Zuschauer aktiv in interaktive Sendungen eingebunden werden, ist es durchaus denkbar, dass die Menschen vermehrt fernsehen werden, anstatt auf Streaming-Dienste zurückzugreifen – selbst wenn auch bei Netflix bereits interaktive Serien verfügbar sind. Ein Umstieg auf IPTV könnte sich in jedem Fall als lohnenswert erweisen.
Ja, IPTV (Internet Protocol Television) ist in Deutschland erlaubt. Es ist jedoch wichtig, die spezifischen rechtlichen Anforderungen zu beachten. Der Anbieter muss über die gesetzlichen Rechte für die Ausstrahlung von Inhalten verfügen.
Die Kosten für IPTV können je nach Anbieter und gewähltem Paket variieren. Es stehen verschiedene Abonnementmodelle zur Verfügung, die monatlich, halbjährlich oder jährlich abgerechnet werden können. Die Preise liegen in der Regel zwischen etwa 10 und 30 Euro pro Monat.
Für den Empfang von IPTV benötigen Sie eine stabile Internetverbindung mit ausreichender Bandbreite sowie ein geeignetes Empfangsgerät, wie beispielsweise einen IPTV-Receiver, einen Smart TV mit IPTV-Funktion oder einen entsprechenden Computer. Es wird empfohlen, eine Breitbandverbindung mit mindestens 10 Mbit/s oder mehr zu haben.
IPTV bietet Zugang zu einer Vielzahl von Kanälen aus verschiedenen Ländern und Kategorien. Die Senderauswahl variiert je nach IPTV-Anbieter und umfasst normalerweise eine breite Palette von Fernsehkanälen, sowohl national als auch international.